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Im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen Menschen, Tiere und Fabelwesen aus Ton .
Ich wende zwei verschiedene Techniken an. Die eine ist der hohle Aufbau, wobei ich die jeweilige Struktur oder Oberfläche (z.B. Falten) beim Modellieren einarbeite,d.h. die Risse, Vertiefungen, Schuppen
sind nicht auf das fertige Objekt aufgetragen, sondern sie sind gewachsen. Durch die Farbgebung mit Oxyden gibt diese Technik den Figuren eine besondere Lebendigkeit.
Bei der massiven Technik arbeite ich das Objekt aus einem groben Tonklotz heraus. Es ist der bildhauerischen Tätigkeit ähnlich, nur daß der Ton eine weiche Konsistenz hat. Ich schichte große Stücke eines
sehr grob schamottierten Tones zu einem “Tonstein” aufeinander und forme mit Werkzeugen und größtenteils mit meinen bloßen Händen die Figur aus dem Ton. Das fertige Stück wird zerschnitten, in Teilen
gebrannt und anschließend mit frostsicherem Fliesenkleber montiert. Mit dieser Technik ist es mir möglich, großformatige Plastiken mit sehr großer Stabilität herzustellen.
Meine Motive entstehen vorwiegend durch Intuition. Ich sehe plötzlich Bilder vor meinem inneren Auge, wie z.B. die Vogel Sträuße, die an eine Gruppe plaudernder älterer Frauen erinnert. Oder die
“Veränderungen”, Menschen, die im Raum stehen, jeder allein mit sich und konzentriert auf das innere Wachstum, auf das “sich verändern”.
Es ist auch eine reine Freude, mit den erlernten Gestaltungsmöglichkeiten und der Erfahrung ledrige, faltige Häute, (wie bei Echsen oder Kröten), oder verschiedenste Ausdrücke in Tiergesichter,
menschenähnlich, durch Quetschen, Drücken und Dehnen des Materials Ton.hineinzumodellieren.
Für die Farbigkeit verwende ich Engoben, Oxyde, Farbkörper und Glasurpunkte. Ich brenne zweimal, Schrühbrand und Glasurbrand. Alle Arbeiten sind fürs Freie geeignet und
ich gebe Garantie für Frostsicherheit..
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