Im Jahr 2007 war ich in meinem künstlerischen Arbeiten an einem Punkt angelangt an dem es hieß innezuhalten und neue Konzepte zu entwickeln.
Meine derzeitige Schaffensperiode erlebte ich als abgeschlossen. Ich knüpfte allerdings an eine Serie früherer Arbeiten an, in der ich den Mensch als Skulptur bereits abstrahiert hatte.
Die entscheidende Inspiration war mir die Arbeit Ruhender Kopf aus dem Jahr 1992. Ich reduzierte ihre Form weiter zu einem Halbmond und deutete feine menschliche Gesichtszüge an.
Im geöffneten Mund tritt der Atem in Verbindung mit der Welt.
Für mich liegt ein großer Reichtum an Inspiration in der Natur, besonders im Wald. Die Natur als Lehrer lässt mich meine inneren kreativen Quellen entdecken. In meinen neuen Werken ist es mir ein Anliegen, der Kraft und Ursprünglichkeit der Natur nahe zu kommen, sie wiederzugeben und spürbar zu machen.
Ein Ausdruck der Atmosphäre im Wald.
Derzeit arbeite ich an einem Szenarium von Objekten im Raum, die ein Gesamtbild ergeben. Eine Impression der Vielfältigkeit, der Gegensätze und der Harmonie, der Ruhe und der Unruhe.